Kalte Füße, tolles Wetter, aber kaum ein Fisch!

Als mich Stephan (00Guppy) von Barsch-Alarm.de vor ein paar Tagen mit dem Auto seiner Freundin abholte, fragte ich mich nur ob alles in den Twingo passt. Aber nach ein paar Umpackaktionen passte alles hinein und wir fuhren zu unserem Ziel.

Einen See im Norden von Berlin, der trotz seiner Größe eine Maximaltiefe von 8Meter aufwies. An den Kanten sahen wir immer wieder Fischschwärme auf dem Echolot, doch einen Raubfisch konnten wir an diesen Stellen einfach nicht überlisten. Ob vertikal, geworfen, oder einfach nur langsam geschleppt, nichts brachte an diesen Stellen einen Fisch.

Während Stephan hauptsächlich mit seiner Hechflittsche dicke Gummis und Spinnerbaits fischte versuchte ich mein Glück mit Keitech Jigs und Krebsimitaten als Trailer und einem Keitech Shad Impact den ich immer wieder Vertikal anbot.

Nach rund 3 Stunden bekam ich dann einen schönen Biss auf guten 6 Metern. Ich pumpte den Fisch ca. 2 Meter nach oben, doch dann stieg mir der Fisch leider wieder aus. Kurz darauf gab ich dann Stephan einen Reins Ring Shrimp, den er am Dropshott-Rig anbot. Und nur 10 Minuten später bekam er auch gleich einen Biss. Doch der Drill war genauso schnell vorbei wie er anfing. Das Vorfach wurde durchbissen. Also gab es hier auch Hechte! Somit stieg die Motivation von Stephan weiter seine dicken Brocken zu fischen. Als dann unseren Blasen so langsam aber sicher voll waren entschlossen wir uns mal kurz das Land anzusteuern. Auf ein Mal hörte ich nur ein “YES!” und Stephan drillte einen ca. 50cm langen Hecht, der sich einen 6” Lunker City Salt Shaker einverleibte. Der Hecht wurde gekonnt von Stephan ausgedrillt und gelandet. Doch an einem Foto war der Hecht nicht interessiert und sprang mit einem kleinen Satz aus den Händen und suchte das Weite.

Kurz darauf fuhren wir dann nach Hause. Alles in allem zwar ein sehr fischarmer Tag aber wie immer lustig und vorallem Sonnenreich.

Tight Lines

Steven

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