Forellenteich ich komme!

Hallo liebe Leser,

vor ca. einem Monat trieb es mich mal an einem Forellensee. Immer Barsche, Karpfen, Zander und co. wollte ich mal nicht. Die Lust fehlte mir irgendwie. Also packte ich meine Freundin ein und fuhr mit ihr an einen Forellenteich.

Als wir morgens um 7:30Uhr ankamen waren schon einige Angler am Teich. Alle hatten sie keinen Erfolg. Woran lag es?

Ohne auszupacken Saß ich mit meiner besseren Hälfte erst ein Mal am See, ich trank einen Kaffee und schauten auf den See. Was fiel meiner Freundin und mir auf? Im hinteren Bereich des Sees gibt es eine große Insel. Zwischen der Insel und dem anderen Seeufern sind ca. 5-7m Platz. Also kann man sagen, dass der See fast durch die Insel geteilt wird. Alle Angler saßen vor der Insel. Klar! Der See vor der Insel wurde schön von der Sonne bestrahlt. Schöner zum sitzen, aber auch für das fischen? Denn der Wind drückte das Wasser hinter die Insel. Inzwischen war der Kaffe ausgetrunken und wir machten uns auf den Weg in den hinteren Bereich.

Dort angekommen blies eine steife Brise auf unser Ufer.

Meine Freundin schnappte sich erstmal meine dicke Jacke und machte es sich bequem.

Ich hingegen baute meine Ruten auf. Rechts neben unserer Stelle war eine kleine Bucht. Nicht Tief, aber interessant! Also fädelte ich einen kleinen schwimmenden Sbirolino auf meine Hauptschnur, knüpfte ein ca. 2m langes Vorfach mit vorher aufgezogenen Pilotkugel an und beköderte den Haken mit einer einzelnen Bienenmade. Die Monatge flog auch postwendent in diese kleine Bucht.

Während die erste Bienenmade auf einer Wassertiefe von ca. 40cm auf ihren ersten Biss wartete montierte ich die nächste Rute mit einem sinkenden Sbiro um mit dieser Rute eine Runde die mittleren Wasserschichten nach fischen abzusuchen.

Der Sbiro war gerade aufgefädelt, da war auch schon meine Pilotkugel der anderen Rute im verschwunden. Der Fisch zog Schnur und ich setzte einen Anhieb. Kurz darauf landete auch schon die erste Forelle im Kescher. Bingo!!! Es hat sich jetzt schon ausgezahlt die unbequeme Stelle zu wählen.

Den ganzen Tag ging es so weiter. ich fing Fisch auf Fisch. nach 6 Stunden packten wir dann ein. Mehr als 15 Forellen brauchten wir nicht. Am Schlachtplatz wurde mir dann vom Besitzer des See gesagt, dass ich der Einzige an diesem Tag war, bis zu diesem Zeitpunkt, der Fische gefangen hatte. Es bringt also was zu beobachten!

Also Immer beobachten!!!

Bis zum nächsten Mal

Tight lines

Steven

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